Warum Thermografie und Drohnentechnik zusammengehören
Eine thermische Auffälligkeit an einem PV-Modul oder eine Wärmebrücke an einer Fassade zeigt sich nur unter bestimmten Bedingungen — und nur aus der richtigen Perspektive. Die Drohne liefert diese Perspektive, die Norm liefert die Regeln, unter denen der Befund überhaupt belastbar ist.
Die qualitative Thermografie von Photovoltaikanlagen ist in DIN IEC/TS 62446-3 beschrieben: Einstrahlung, Windgeschwindigkeit, Blickwinkel und die Kalibrierung der Sensorik müssen dokumentiert sein, damit ein Wärmebild als Nachweis gilt und nicht nur als Bild. Das photogrammetrische 3D-Aufmaß braucht dieselbe handwerkliche Sorgfalt in der Befliegung — nur mit einem anderen Sensor und einem anderen Ziel: einem maßhaltigen Modell statt eines Prüfberichts.
Diese Beobachtung traf auf eine bestehende Passion für den Modellbau und den Flugbetrieb, und aus beidem zusammen wurde SOLAR-INSPECT. Fachlich stützt sich das Angebot auf die Elektroniker-Ausbildung, den Flugschein als Drohnen-Fernpilot und eine Thermografie-Schulung nach ISO Stufe 2. Ein zusätzlicher Antrieb war und ist, den Planungsablauf für Betreiber und Wartungsdienstleister effizienter und genauer zu gestalten.
Ein Wärmebild ohne dokumentierte Aufnahmebedingungen ist ein Bild — kein Nachweis. Deshalb steht die Norm am Anfang jeder Befliegung, nicht am Ende der Auswertung.
Was feststeht: Sitz des Unternehmens ist Coburg, Einsatzgebiet Oberfranken und Bayern, Inhaber ist Florian Wagner.